Wappentier des Kanu-Club Sömmerda entkommen?

Schon seit Wochen gibt es immer wieder verdächtige Spuren an den Bäumen entlang der Unstrut. Obwohl der Verdacht immer wieder auf den Kanu-Club Sömmerda fiel, konnten wir auch heute wieder Spaziergänger entlang der Unstrut bezüglich der Sichtungen beruhigen. Unser Wappentier, der Biber, ist nicht entlaufen. Es handelt sich um ein zugewandertes Exemplar, das anscheinend bereit ist, sich in unmittelbarer Nähe der Stadt eine neue Heimstätte aufzubauen. Wir freuen uns, dass die Unstrut nach einigen Jahren der Biberlosigkeit wieder einem Vertreter der Art so zusagt, dass er oder sie Niederlassungsverlangen hat.

Biber haben in der Regel eine Flusslänge von 0,5 bis 6 km, die sie zur Ernährung benötigen. Angeblich sollen sogar mehrere Biber in diesem Revier sein, doch würde das auf eine Familie hindeuten (in der Regel das Muttertier mit bis zu sechs Jungtieren, bei sehr guter Verpflegungslage auch mehr). Andererseits können auch Durchzügler auf der Suche nach einem eigenen Revier mitgezählt worden sein.

Bilder: Marco Baumann

Fast 30 Teilnehmer bei 2. Schwimmhallenolympiade

Die 2. Schwimmhallenolympiade des Kanu-Club hat heute Vormittag viele Mitglieder des Vereins in die Schwimmhalle gelockt. Fast 30 Personen waren beteiligt, als in den ganz speziellen Disziplinen wie Eierlauf, Seepferdchenrennen oder wasserärmster, wasserreichster bzw. weitester Sprung die Titel ausgekämpft wurden. Den Abschluss bildete ein schöner Brunch im Bootshaus, der weit über Mittag hinausging.

(weitere Bilder folgen)

Glühweincup mit Hindernissen

Am 6. Dezember fand traditionsgemäß der Glühweincup statt. Bei echtem Winterwetter mit Minusgraden, Raureif und Eis auf Booten und Paddeln kämpften sich die mutigen Teilnehmer durch die Walze am Kanaleinlauf. Natürlich war auch diesmal der Spaß am Paddeln wichtiger als die besonderen Leistungen beim Spielen in der Walze. Auch der Beinahe-Verlust eines Balkens aus dem Schott und des Eisenhakens konnte die Stimmung nicht trüben, nur etwas abkühlen. Zumindest für die, die im Wasser danach fischen mussten. Doch das Problem ist ja bald Geschichte.

Passend zum Datum wurden auch Nikoläuse auf dem Wasser gesichtet. Unterstützt wurden die wackeren Paddler von den Vereinsmitgliedern am Ufer, die den Vorteil genossen, den Glühwein schon während der Veranstaltung zu bekommen und nicht erst danach. Für das weitere leibliche Wohl war im Bootshaus gesorgt. Nach dem Wasser- und Eisspielen wurde es im Bootshaus erst so richtig gemütlich. Selbst St. Nikolaus gab sich noch einmal die Ehre und verteilte kleine Gaben, die zum einen der guten Linie dienten, zum anderen auch Appetit machten auf den Vortrag eines Vereinsmitglieds über seine sechsmonatige Auslandsreise.