Archiv der Kategorie: Allgemein

Ehrung für Hubert Kraeft

Als eine besondere Würdigung erhielt Hubert bei der Feier des Kreissportbundes den Sonderpreis des Landrates.
Nicht zuletzt auch für seine viele Jahre Einsatz als Sprecher bei Wettkämpfen des Kanu-Club Sömmerda e.V..
Wir gratulieren!

Sportlerehrung

Bei der Kresissportlerehrung am Freitag den 10. Mai durfte sich die Familie Barth gleich über drei Ehrungen freuen. Einmal für Julius Elias, einmal für Lea Sophie und auch einmal für Henrik.
Wir gratulieren!

Ausfall Wildwassertage

Liebe Paddelfreunde,

Nach vielen Gesprächen mit Stadt und Landkreis steht es nun fest, wir werden zu den geplanten Wildwassertage im Mai kein Wasser auf dem Kanal haben.
Wir müssn euch leider hiermit mitteilen, das wir das Event absagen müssen.
Wir hoffen diese Information kommt noch so rechtzeitig das ihr auf Alternativen zum Paddeln zurückgreifen könnt, aber wir haben bis zum letzten Moment versucht noch eine Lösung für unser „Wasserproblem“ zu finden….

Beste Grüße, bis zum August.

Saisonauftakt im Kanuslalom

Zwei Wochen nach den Wildwasserrennkanuten gingen am vergangenen Wochenende auch die Paddlerinnen und Paddler der Abteilung Kanuslalom zum ersten Mal in diesem Jahr wieder an den Start. Am Samstag wurde in Weimar bei strahlender Frühlingssonne und idealem Wasserstand der erste Lauf der Mitteldeutschen Meisterschaft ausgetragen. Nach dem Abriss des alten Wehrs war dies der erste Wettkampf auf der neu angelegten Strecke, für die gleich in der Planung die Vorschläge der Kanuten für eine „paddelbare Fischtreppe“ mit einbezogen worden waren und die nun auch bei den angereisten WettkämpferInnen auf einhellige Begeisterung stieß.

Da der Verein seinen für das Wochenende am 06. April ausgeschriebenen Wettkampf wegen der andauernden Trockenlegung des Mühlgrabens hatte absagen müssen, wurde der in Weimar zusätzlich als Lauf zur Thüringischen Landesmeisterschaft gewertet. So konnten die Lokalmatadore ihren Heimvorteil natürlich nach Kräften ausschöpfen, während die Ergebnisse der Sömmerdaer Nachwuchssportler mangels adäquater Trainingsstätte klar hinter dem Niveau der letzten Saison zurückblieben. Die Neuzugänge des vergangenen Jahres waren aus demselben Grund nicht einmal dabei, obwohl sich die Wettkampfstrecken in Weimar und Erfurt eigentlich als einladende und anfängertaugliche Locations zum „Maßnehmen“ traditionell hoher Beliebtheit erfreuen.

Wer auch immer in der Wettkampfvorbereitung für das Wetter verantwortlich war, hatte am Sonntag in Erfurt sein Pulver offensichtlich verschossen. Am Start kauerten trotz ausgiebiger Gymnastik verfrorene KanutInnen in ihren Booten, die Besatzungen der Wertungsstellen trotzten dem fiesen Zug im Nacken mit Decken und dicken Jacken. Die gastgebenden Concorden sorgten mit kostenlosem heißem Tee, lecker Gegrilltem und einem reibungslos durchgezogenen Zeitplan für eine insgesamt gelungene Veranstaltung.

Während die fünf erwachsenen TeilnehmerInnen die fehlenden Trainingsmöglichkeiten in Sömmerda durch vermehrte „Reisetätigkeit“ und langjährige Paddelerfahrung einigermaßen kompensieren konnten und mit ihren Ergebnissen überwiegend zufrieden waren, stand Julius Elias Barth und Artur Mietsch die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben. Die beiden hoffen jetzt, mit den demnächst geplanten Trainingslagern wieder richtig „reinzukommem“ und sich im Lauf der Saison wieder in die vorderen Bereiche der Ergebnislisten vorzupaddeln.

Anpaddeln

Wassersportler mit Muskelantrieb sind im allgemeinen und die Kanuten des Kanu-Club Sömmerda e.V. im besonderen sehr umweltbewusst.

So stellten die Kanuten den traditionellen Sonntag-Nachmittag zum Anpaddeln dieses Jahr wieder unter das Motto: Für eine sauberere Unstrut. Hierzu wurde auf der Strecke von Schallenburg bis zum Ausstieg kurz oberhalb des Wehrs in Sömmerda (der Mühlgraben ist ja leider wieder einmal wegen Baumaßnahmen ohne Wasser) die Unstrut von allem im Wasser treibenden oder an den Ufern hängendem Müll befreit, so wir irgendwie herankamen. Kleinere Müll- und Unratsammelsäcke des Deutschen Kanu-Verbandes (aus recyceltem Material), die jeder Paddler immer dabei haben sollte, kamen dabei ebenso zum Einsatz, wie große Müllsäcke und die Boote selbst.

Zwei große Schlauchboote und viele Paddler in verschiedenen Booten (insgesamt mehr als 25 Aktive), die auch unterschiedliche Stellen am Ufer anfahren konnten, halfen kräftig mit und förderten zum Teil erstaunliches aus dem Wasser. Die Ausbeute war für die knapp drei km Strecke beträchtlich. Trotzdem reichten die Boote und mitgebrachten Sammelsäcke nicht wirklich aus. Aus diesem Grunde werden wir in den nächsten Tagen noch einmal eine reine Müllsammelfahrt machen.

Trotz der anstrengenden Arbeit machte es allen viel Spaß, und bei passablem Wetter konnte die Aktion beim Anpaddeln mit dem traditionellen Kaffee und Kuchen in guter Laune abgeschlossen werden.

Einige Vereinsmitglieder konnten am Anpaddeln leider nicht teilnehmen, da sie zum Wildwasserabfahrtsrennen in Monschau waren. Dort herrschte bei recht mäßigen Wetter vor allem Wassermangel. Die Strecke wurde dadurch sehr technisch und die Boote litten doch etwas unter den vielen Steinen. Vor allem am sogenannten Favoritentöter ging es heftig zur Sache. Da Lea Sophie Barth mit ihrer neuen Zweierpartnerin Constanze Feine vom MSV Buna Schkopau einzige Starterin bei den C2-Rennen und auch im Einzel bei den Frauen war, ist die Platzierung nicht das zu erwähnende. Immerhin ist sie in der Gesamtwertung (Männer, Jugendliche, Frauen) fünfte geworden. Zufrieden war Sie auch an diesem Wochenende mit sich und Ihrer Leistung nicht. Das mangelnde Training auf bewegtem Wasser macht sich noch bemerkbar.