Alle Beiträge von Peter Sporrer

Corona und Folgen. Wichtig!

Liebe Sportfreunde,

aufgrund der Entwicklung der letzten Tage und der Empfehlung des DKV sehen wir uns veranlasst bis zum Osterfest alle Vereinsveranstaltungen abzusagen.

Hiervon ist leider als erstes unser morgiges Anpaddeln betroffen, aber auch die Vereinsabende und die Versammlung am 31.03.

Aktuell kann keiner sagen, was uns in den nächsten Wochen bevorsteht. Wir hoffen ihr kommt alle gut durch die nächste Zeit und wir sehen uns gesund wieder. Dann können wir bestimmt auch wieder zusammen paddeln, lachen und feiern und dies vielleicht auch ein bischen besser wertschätzen

Wir haben ja das große Glück unseren Sport im Freien und auch einzeln ausüben zu können, sodass ich hoffe, trotz aller Widrigkeiten und Unsicherheitenkeiten den einen oder anderen mal auf dem Wasser zu treffen.

Henrik Barth

im Namen des Vorstand des KC Sömmerda e.V.

Kanurodeln

Zu Karneval mal was ganz anderes? Dieses Jahr ergab es sich, dass der Austausch mit den Rennrodlern der Sportschule von Oberhof auf das Faschingswochenende fiel. In Oberhof wurden an diesem Wochenende die Juniorenweltmeisterschaften der Rennrodler ausgetragen. Ein idealer Einstieg für die Kanutinnen und Kanuten aus Sömmerda, um aus nähester Nähe zu sehen, was man mit und auf einem Rodelschlitten alles machen kann.

Aber von vorne. Am Freitag Mittag ging es mit 11 begeisterten Kindern und Jugendlichen sowie drei Betreuern auf den Weg nach Oberhof. Dort erwarteten uns die RennrodlerInnen aus Oberhof, die bereits im letzten Jahr bei uns in Sömmerda waren. Zuerst ging es ins Freie und die Bob-/Rodelbahn wurde besichtigt. Da dort bereits die Wettkämpfe der Juniorinnen stattfanden, wurde kräftig angefeuert. Danach durften wir auf der Startanlage mit das „Anpaddeln“ üben, wie es hier genannt wird, wenn man nach dem Start noch kräftig anschiebt bzw. besser gesagt anzieht, um noch etwas mehr Schwung zu bekommen. Auch ein Simulationsgerät für die feinfühlige Lenkung des Rodels wurde getestet. Nach dieser Kennenlernphase kamen auch wir zu unserem Freitagstraining, wenn auch in etwas anderer Form. Diesmal durchliefen wir ein intensives Balltraining, das wir gut 1 1/2h durchhielten.

Danach waren wir ausreichend entspannt, freuten uns auf das Abendessen und die neue Sportart „Kanurodeln“. Mangels ausreichendem Schnee auf den Hängen um Oberhof ging es für eine gute Stunde in die Skihalle. Hier galt es mit Kanu und Paddel formschön und sicher den Skihang hinunterzukommen, dabei gut auszusehen und Spaß zu haben. Schade, dass es im Winter so wenig Schnee in direkter Umgebung gab, sonst könnten wir hier glatt ein neues Trainingsprogramm daraus gestalten. Spät abends ging es ins Sportlerheim von Suhl zum Übernachten.

Am Samstag ging es erst einmal entspannt los. Mit den mitgebrachten „Lärminstrumenten“ feuerten wir die Junioren bei ihren Doppelsitzerweltmeisterschaftsläufen an. Nach dem Mittag ging es in die Teamwettbewerbe und danach für uns auch endlich wieder zum ersten echten Eiskontakt mit Rennrodel- und Skeletonschlitten. Wir durften über zwei Stunden lang in der speziellen gut 100m langen Starthalle, auf der in zwei Eisbahnen Starts von Rodel und Skeleton erklärt, trainiert und verbessert werden können, ausprobieren, üben und für die, die schon mehrmals da waren, bereits an der Technik feilen.

Es ist doch jedes Mal wieder erstaunlich, dass es nicht wenige Parallelen der Sportarten Rennrodeln und Kanuslalom/Kanuabfahrt gibt. So war den Paddelschülern die Ansage „ihr müsst ganz weit nach vorne greifen, um den nötigen Zug zu bekommen“ sicher vertraut. Auch der Körpereinsatz zum Lenken war ähnlich. Allerdings gab es auch einige Dinge, die total anders sind. So wäre eine möglichst steife Hüfte beim Start für Kanuten eher nachteilig, ist für Rodler aber unerlässlich, um die Kraft auf die Bahn zu übertragen.

Nach dem Abendessen ging es beim gemeinsamen Bowling auch um eine Auswertung der bisherigen Aktivitäten und ein weiteres Zusammenwachsen der SportlerInnen.

Nach einer sehr ruhigen Nacht (junge Menschen können so gut schlafen, wenn ausreichend ausgelastet) ging es nun auf die echte Rodelbahn. Leider hatte am Sonntag das Wetter nicht mehr mitgespielt und es regnete fast beständig. In der Bahn aber war es trocken. Natürlich starteten wir nicht gleich von ganz oben. Wer wollte, durfte die echten Rennrodelschlitten ausprobieren und/oder auch mit dem Ice-Tube (einem Schlauchring mit Boden vergleichbar) sogar von etwas weiter oben im Einzel oder in Kleingruppen bis zu vier Personen starten. Dass wir selbst im unteren Drittel der Strecke bis zum Ziel Geschwindigkeiten von gut 50 km/h erreichten, war anfangs schon beeindruckend und ließ uns alle vorsichtig beginnen. Doch mit den Fahrten kam die Freude und der Spaß immer mehr auf und wir versuchten nun auch möglichst schnell und nicht mehr nur möglichst sicher ins Ziel zu kommen. Die Zeit verging so schnell, und als wir um 11 Uhr von der Strecke mussten, waren alle glücklich und traurig zugleich. Wir wären alle gerne noch länger in der Bahn unterwegs gewesen. Da nun auch noch Sturmwarnungen aufkamen und wir die Boote auf dem Dach zurücktransportieren mussten, fuhren wir kurz nach dem Mittagssnack nach Hause.

Die Oberhofer Schüler unter Leitung ihrer TrainerInnen Marion und Fabian halfen uns in den beiden Tagen mit vollem Einsatz bei Start, Ziel und dazwischen und feuerten uns auch auf der Strecke an. Vielen Dank an alle Beteiligten aus Oberhof!

Bereits während des Abendessens am Samstag wurde wieder ein Gegenbesuch im Juli in Sömmerda vereinbart. Wir freuen uns schon, unseren lieben Gastgebern der letzten beiden Tage den Spaß an der flüssigen Form des Wassersports sehr bald nahebringen zu können.

27. Volleyballturnier der Freizeitmannschaften

Am 18.01.2018 hatten die Volleyballer des Kanuclubs Sömmerda das nunmehr 27. Turnier der Freizeitmannschaften durchgeführt. In der Vorbereitung standen einige Aufgaben zur Organisation des Turniers an. Unter anderem Hallenbestellung, Terminplan, Einladungen, Abstimmung mit den Teams, Versorgung. Doch als gut eingespieltes Team hatten wir alle Aufgaben schnell erledigt.

Alle fassten mit an und jeder war dabei, denn es war ja unser Turnier. Zu unseren Turnier hatten sich 7 Mannschaften angemeldet. Bis 10.00 Uhr waren alle Mannschaften angereist.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Spielregeln erläutert, da diese vom regulären Punkt-Spielbetrieb etwas abweichen. Vorrang haben hierbei die Gesundheit und die Minimierung der Verletzungsgefahr.

Unser Spielplan sah vor, dass jede Mannschaft gegen alle anderen Mannschaften spielt. Das war eine sehr gerechte Spielart,aber auch eine intensive Art zu spielen. Wir hatten zwei Spielfelder aufgebaut,damit immer 4 Mannschaften spielen können. Es spielten folgende Mannschaften:
Weißensee, Tunzenhausen, Fix und Fertig Sömmerda, BSG Mix, Magdala, Ölkännchen Sömmerda, Kanu-Club Sömmerda
Die Vorgabe war, dass jedes Team mit mindestens 2 Frauen antrat.

Die Wettkämpfe begannen und jede Mannschaft war bestrebt von Beginn an gute Ergebnisse zu erzielen. Der Kanuclub hatte es anfangs schwer gegen Weißensee .Der 1. Satz war wie zu erwarten wackelig,da alle Spieler erst die mannschaftliche Zusammensetzung verinnerlichen mußten. Der 1.und der 2. Satz gingen verloren. Beim 2. Satz war die Differenz 2 Punkte,die der Nervosität geschuldet war.
Aber auch die Mannschaften der anderen Gruppen hatten zu kämpfen. So zog sich das Turnier hin und es waren sehr schöne Sätze und Spielzüge zu sehen. Auch die Zuschauer kamen auf Ihre Kosten.

Der Kampfgeist war ungebrochen. Die Spieler der BSG Einheit hatte eine Auswahl von jungen Nachwuchsspielern dabei. Es war zu erkennen, das diese viel trainiert hatten und viel Freude am Spiel vorhanden war. Hier steckt auch die Hoffnung für die Zukunft. Nach vielen dramatischen Sätzen kam es dann gegen 15.30 Uhr zur Abrechnung der Veranstaltung.

Die Platzierung war wie folgt:
Team Fix und Fertig
Ölkännchen
Tunzenhausen
Weißensee
BSG -Mix
Kanu-Club
Magdala

Zur Auswertung des Turniers kann eingeschätzt werden:
Alle hatten Spaß, jeder hat sein bestes gegeben, und Bewegung schadet nicht.

Dem Versorgungsteam wurde gedankt und die Organisatoren bedanken sich insgesamt bei allen Sportlern mit der Hoffnung, im Jahr 2021 zu unserem nächsten Turnier alle gesund wieder zu treffen.
Keineswegs vergessen wollen wir, den Sponsoren für die Unterstützung beim Imbiss zu danken sowie dem Getränkesponsor VELTINS dafür, dass das reichhaltige Buffet mit den notwendigen Erfrischungsgetränken reichlich ergänzt wurde.

Nikoläuse auf der Walz(e)

Nach Jahr und Tag kehren wandernde Handwerksgesellen an ihren Heimatort zurück. Auch die Tätigkeit als Nikolaus ist mit erheblicher Reisetätigkeit verbunden, doch der jährliche Branchentreff zum Saisonauftakt beim Glühwein-Cup des Kanu-Club Sömmerda erfreut sich seit etlichen Jahren steigender Teilnehmerzahlen.

Ebenso lange schon tritt die Nikolaus-Innung des Kanu-Club mit gutem Erfolg dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel entgegen. Nicht nur mit erheblichen Anstrengungen zur Gewinnung und Ausbildung des jugendlichen Nachwuchses, auch Quereinsteiger ins rot-weiße Metier sind stets willkommen und erhalten eine individuelle, bedarfsgerechte und berufsbegleitend absolvierbare Weiterbildung.

Ebenfalls für Jahr und Tag verschwunden und von den KanutInnen schmerzlich vermisst worden war die Eingangswalze des Kanukanals. Mussten die Nikoläuse im Jahr zuvor wegen der Trockenlegung des Mühlgrabens behelfsweise in den Wehrkessel ausweichen, stand die Walze jetzt wieder bei perfektem Wasserstand in der Kanaleinfahrt, als wäre sie nie weg gewesen.

Ein Nikolaus nach dem anderen fuhr hinein in den Rücklauf und unterzog sich dem Ritual des „Surf“. Innungsmeister Henrik Barth demonstrierte den Walzer auf der Walze (im Paddlersprech „flat spin“ genannt), Azubi Julius sauste einfach mittendurch und verschwand dabei bis zur Zipfelmütze im schäumenden Wasser.

Der zweite Teil des Abends gehörte dann dem Ritual des „Glühweines“. Dies wird traditionell von allen Anwesenden so lange gemeinsam ausgeführt, bis auch die letzten Finger und Nasen aufgetaut sind, und verleiht den Nikoläusen die nötige Gelenkigkeit und Ausdauer für die anstehenden Kaminklettereien auf ihrer Reise zu den Kindern dieser Welt.

Helfereinsatz

Wieder einmal konnten am 23. Oktober 14 Schüler und Schülerinnen aus der Evangelischen Grundschule Sömmerda nach einem Fußmarsch von der Schule zum Kanugelände sich über die Aktivitäten in Vereinen neben dem Sport informieren und aktiv mitwirken.

Die Gruppe wurde in diesem Jahr mit drei Aufgaben betraut. So halfen einige beim Laub rechen, andere machten die Blumenbeete winterfest bzw. halfen beim Heckenschnitt. Die dritten bereiteten viele Torstangen, die für das Aushängen der Slalomtore für Training und Wettkämpfe immer wieder ausgebessert und erneuert werden müssen, durch Abschleifen für den neuen Anstrich vor. Eine wichtige Arbeit, die durch die Kinder und Jugendlichen des Kanuvereins in den Herbst- und Wintermonaten weitergeführt werden wird.

Auch wenn nur wenig Zeit war, haben die Kinder viel Einblick bekommen und hatten vor allem eine Menge Spaß sowie das Gefühl, dass auch kleine Hilfen Großes bewirken können.

Der Kanu-Club bedankt sich sehr herzlich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern.

Saisonausklang

Es ist schon fast Ende Oktober, und der Sommer spielt ab und zu noch ins Wettergeschehen hinein. Allerdings nicht überall! Am Wochenende standen gleich zwei Veranstaltungen an.

So waren am Samstag bei heftigem Regen (der schon über Tage ging) auf der Prüm (Eifel) und an den Irreler Wasserfällen die letzten Ranglistenrennen der Wildwasserabfahrtssportler für dieses Jahr angesetzt. So viel Wasser hatte es dort schon lange nicht mehr gegeben, was ganz neue Linien ermöglichte, allerdings auch dazu führte, dass nur ca. 50% der gemeldeten TeilnehmerInnen auf die Strecke gingen. Samstag standen die langen Classic-Rennen an. Lea Sophie Barth holte sich den Sieg im C1 wie zusammen mit ihrer Partnerin Constanze Feine – trotz einiger Fehler am Anfang und nach einer tollen Aufholjagd – auch im C2.

Am Sonntag wurden die Sprintrennen ausgetragen. Zuerst kam es zu Verzögerungen beim Start, da die Lichtschranke für die Zeitmessung im Hochwasser abgetaucht war. Doch das lange Warten hatte die Spannung gehoben. Lea Sophie Barth gewann ihr Rennen im C1 und wurde mit ihrer Partnerin Constanze Feine mit nur 0,1 Sekunden Rückstand zweite im C2. Spannend bleibt jetzt noch das Warten auf die Nominierungen für die WM im kommenden April in den USA.

Während sich die Wettkämpfer bei Regen „amüsierten“, kamen viele Mitglieder des Vereins bei warmem und z.T. sogar sonnigem Wetter am Bootshaus zusammen, um das Saisonende mit einer Abfahrt per SUP, Wildwasser-. Slalom-, oder Schlauchboot auf der Unstrut und danach bei Kaffee und Kuchen in der Vereinsgaststätte zu feiern. Gute Stimmung war auf der ganzen Tour bei jung und alt vorhanden, und auch der eine oder andere Platscher ins Wasser tat dem keinen Abbruch.

Danken möchten wir natürlich allen, die Kuchen und die diversen Getränke mitgebracht haben, die beim Kaffee kochen und Abspülen, wie auch beim sonstigen Herrichten und Aufräumen geholfen haben.

Heißt Saisonende nun „kein Paddeln mehr bis März“? Natürlich gibt es keine Wettkämpfe im Freien mehr, doch bei schönem Wetter sind wir auch weiterhin auf dem Wasser unterwegs, und wenn es zu früh dunkel wird, können wir auch in den Kraftraum und in die Schwimmhalle zum Trainieren ausweichen.