Alle Beiträge von Peter Sporrer

Helfereinsatz

Wieder einmal konnten am 23. Oktober 14 Schüler und Schülerinnen aus der Evangelischen Grundschule Sömmerda nach einem Fußmarsch von der Schule zum Kanugelände sich über die Aktivitäten in Vereinen neben dem Sport informieren und aktiv mitwirken.

Die Gruppe wurde in diesem Jahr mit drei Aufgaben betraut. So halfen einige beim Laub rechen, andere machten die Blumenbeete winterfest bzw. halfen beim Heckenschnitt. Die dritten bereiteten viele Torstangen, die für das Aushängen der Slalomtore für Training und Wettkämpfe immer wieder ausgebessert und erneuert werden müssen, durch Abschleifen für den neuen Anstrich vor. Eine wichtige Arbeit, die durch die Kinder und Jugendlichen des Kanuvereins in den Herbst- und Wintermonaten weitergeführt werden wird.

Auch wenn nur wenig Zeit war, haben die Kinder viel Einblick bekommen und hatten vor allem eine Menge Spaß sowie das Gefühl, dass auch kleine Hilfen Großes bewirken können.

Der Kanu-Club bedankt sich sehr herzlich bei den fleißigen Helferinnen und Helfern.

Saisonausklang

Es ist schon fast Ende Oktober, und der Sommer spielt ab und zu noch ins Wettergeschehen hinein. Allerdings nicht überall! Am Wochenende standen gleich zwei Veranstaltungen an.

So waren am Samstag bei heftigem Regen (der schon über Tage ging) auf der Prüm (Eifel) und an den Irreler Wasserfällen die letzten Ranglistenrennen der Wildwasserabfahrtssportler für dieses Jahr angesetzt. So viel Wasser hatte es dort schon lange nicht mehr gegeben, was ganz neue Linien ermöglichte, allerdings auch dazu führte, dass nur ca. 50% der gemeldeten TeilnehmerInnen auf die Strecke gingen. Samstag standen die langen Classic-Rennen an. Lea Sophie Barth holte sich den Sieg im C1 wie zusammen mit ihrer Partnerin Constanze Feine – trotz einiger Fehler am Anfang und nach einer tollen Aufholjagd – auch im C2.

Am Sonntag wurden die Sprintrennen ausgetragen. Zuerst kam es zu Verzögerungen beim Start, da die Lichtschranke für die Zeitmessung im Hochwasser abgetaucht war. Doch das lange Warten hatte die Spannung gehoben. Lea Sophie Barth gewann ihr Rennen im C1 und wurde mit ihrer Partnerin Constanze Feine mit nur 0,1 Sekunden Rückstand zweite im C2. Spannend bleibt jetzt noch das Warten auf die Nominierungen für die WM im kommenden April in den USA.

Während sich die Wettkämpfer bei Regen „amüsierten“, kamen viele Mitglieder des Vereins bei warmem und z.T. sogar sonnigem Wetter am Bootshaus zusammen, um das Saisonende mit einer Abfahrt per SUP, Wildwasser-. Slalom-, oder Schlauchboot auf der Unstrut und danach bei Kaffee und Kuchen in der Vereinsgaststätte zu feiern. Gute Stimmung war auf der ganzen Tour bei jung und alt vorhanden, und auch der eine oder andere Platscher ins Wasser tat dem keinen Abbruch.

Danken möchten wir natürlich allen, die Kuchen und die diversen Getränke mitgebracht haben, die beim Kaffee kochen und Abspülen, wie auch beim sonstigen Herrichten und Aufräumen geholfen haben.

Heißt Saisonende nun „kein Paddeln mehr bis März“? Natürlich gibt es keine Wettkämpfe im Freien mehr, doch bei schönem Wetter sind wir auch weiterhin auf dem Wasser unterwegs, und wenn es zu früh dunkel wird, können wir auch in den Kraftraum und in die Schwimmhalle zum Trainieren ausweichen.




Erfolge bei den German Masters

Am letzten Wochenende wurden die German Masters im Kanuslalom ausgetragen. Aus ganz Deutschland kamen die Kanusportler nach Neuss in Nordrhein-Westfalen, um auf der Wettkampfstrecke auf der Erft beim Gut Gnadental ihre Kräfte zu messen. Die KanutInnen aus Nordrhein-Westfahlen konnten in vielen Rennen diesmal ihren Heimvorteil nutzen. Trotz des Trainingsrückstands nach einer Schulterverletzung konnte Michael Kühn auf dem gehängten Slalom-Kurs bei den Senioren C im C1 den zweiten Platz belegen vor seinem Bruder Thomas. Matthias Schunke konnte seine Altersklasse gewinnen und wieder einmal ganz oben auf dem Podest stehen. Auch bei den weiteren Disziplinen waren die Sömmerdaer Kanuten gut dabei. Im C2 Mixed belegte Michael Kühn bei den Senioren B zusammen mit seiner Paddelpartnerin Bärbel Henschke-Wiesner aus Rudolstadt den dritten Platz und die Mannschaft des Kanu-Club Sömmerda e.V. konnte sich in der Zusammensetzung Thomas Kühn, Matthias Schunke, Michael Kühn den zweiten Platz sichern.
Damit war es ein insgesamt erfolgreiches Wochenende für unsere erfahrenen Kanu-Slalom-Wettkämpfer.

Respektables Ergebnis

Nachdem das Duo Lea Sophie Barth (Sömmerda) und Constanze Feine (Schkopau/Jena) bei der U23 WM in Banja Luka nicht nur auf der Langstrecke Weltmeisterinnen geworden sind, sondern auch im Sprint nur durch einen kleinen Fahrfehler Edelmetall verpassten, wurden beide für die Sprint-WM der Wildwasserrennsportler in Seu d´Urgel nachgemeldet. Bereits am 18. September reisten die beiden mit dem Team an, um noch eine Woche lang abends (nach den Slalom-KanutInnen) auf der Olympiastrecke von 1992 trainieren zu können. Die Strecke ist anspruchsvoll und hat ihre Tücken.

Lea Sophie Barth trainierte aber nicht nur mit ihrer Zweierpartnerin sondern auch im C1, denn sie war die dritte Fahrerin der deutschen Mannschaft bei den C1 Mannschaftsrennen. Hier holte sie mit Sabrina Barms und Maren Lutz am Mittwoch den dritten Platz hinter Frankreich und Tschechien.

Am Freitag waren dann die Ausscheidungsrennen für die C2-Fahrerinnen. Hier ging es nur um die Reihenfolge für den Start am Samstag. Constanze und Lea belegten hier nur knapp hinter den Slowakinnen den fünften Platz und lagen damit vor der zweiten (routinierteren?) deutschen Mannschaft.

Am Samstag Abend ging es dann ums Ganze. Das Finale war sehr spannend. An den überragenden Französinnen kam keiner vorbei und auch die Italienerinnen waren diesmal nicht zu schlagen. Wenn auch nur um 3 hundertstel als Abstand auf den zweiten Platz konnten sich diesmal die Routiniers aus Deutschland Sabrina Barms und Maren Lutz den dritten Platz erkämpfen. Lea und Constanze platzierten sich aber noch vor den Australierinnen und den Slowakinnen auf dem fünften Platz Für die erst seit knapp einem Jahr zusammen fahrenden U23-Teilnehmerinnen ein beachtlicher Erfolg bei den deutlich erfahreneren Konkurrentinnen.

Friday for Future bei den Kanuten

Nicht nur mit wichtigen Demonstrationen – wie am ersten Weltkinder-Feiertag auch in Thüringen in vielen Städten der Fall – kann man für die Umwelt eintreten. Der Kanu-Club Sömmerda e.V. brachte an diesem Feiertag jung (ab unter einem Jahr) und alt (80 Jahre) zusammen und führte bei einer wunderschönen Kajak-Abfahrt von Straußfurt bis Sömmerda nicht nur die Generationen zusammen, sondern leistete durch das Einsammeln des Mülls auf der gesamten Strecke (so weit er vom Boot aus erreichbar und mit dem Boot transportiert werden konnte) auch einen Beitrag zum Umweltschutz. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz und die naturkundlichen Erläuterungen wurden gerne angenommen. So war es durchaus interessant, wie schnell Spinnen auf dem eingesammelten Unrat bereits ein komplettes neues Netz gesponnen hatten. Aber auch das gesichtete Amerikanische Nerz (Mink) war eine Besonderheit. Die vielen neuen Spuren der Biber an der Strecke und die schon bekannten Eisvögel und Schafstelzen zeigen, dass die Bemühungen zur naturnäheren Gestaltung der Unstrut erfreuliche Erfolge zeigen. Ausklingen ließen wir die Aktion mit einem kleinen Imbiss und viel Sonnenschein.