Neue Datenschutz-Grundverordnung

Sehr geehrte Mitglieder,

Um dem rechtlichen Rahmen der neuen Datenschutz-Grundverordnung, die am 25.05.2018 in Kraft tritt zu entsprechen, müssen wir auch alle Mitglieder, die schon vorher in den Verein eingetreten sind, bitten der neuen Datenschutzerklärung zuzustimmen. Die neue Datenschutzerklärung ist auf unserer Website nachzulesen. Eine Übersicht über die Änderungen ist unten aufgelistet. Bitte lest euch die neue Erklärung aufmerksam durch und kontaktiert uns bei eventuellen Fragen.

Transparenz – Eine Weitergabe der Daten zu Werbezwecken wird in der neuen Erklärung noch einmal explizit ausgeschlossen. Ebenso gibt es zusätzliche Informationen zur Löschung der Daten nach Beendigung der Mitgliedschaft.

Weitergabe an Dritte – Um klarer zu zeigen, an wen Mitgliederdaten außerhalb des Vereins weitergegeben werden, gibt es einen neuen Absatz zur Datenübermittlung an Landes- und Sportfachverbände. Diese Übermittlungen sind z.B. notwendig zur Einwerbung von öffentlichen Fördermitteln, zur Teilnahme an Wettkämpfen oder für Ehrungen von Mitgliedern.

Hartes Wettkampfwochenende

Das sonnige Wochenende war diesmal ein harter Test für die Slalom-Kanuten. Bereits am Samstag stand der Wettbewerb in Gera an. Nur bei den erfahrensten Kanuten zeigte die Trainingszwangspause (durch vierwöchiges Trockenlegen des Mühlgrabens am Bootshaus) in Sömmerda weniger Wirkung. Gerade bei den Schülern konnte der Mangel an Techniktraining auf dem Wildwasserkanal nicht allein durch Einsatz ausgeglichen werden.

Und doch waren die Ergebnisse in Gera beachtlich.

Während Julius Elias Barth bei den Schülern C im Kajak Einer K1, nach zwei guten Läufen, den vierten Platz sich erkämpfte, war Artur Mietsch bei den Schülern A trotz hoher Motivation, Einsatz und einem guten zweiten Lauf mit seiner Platzierung (24ster) nicht wirklich zufrieden. Bei den Männern der Altersklasse im Canadier Einer C1, gewann Michael Kühn vor Thomas Kühn. Sechster wurde hier unser „Oldie“ Matthias Schunke. Lea Sophie Barth gewann ihre Klasse der Damen im C1, wie erhofft.

Am Sonntag ging es dann auf heimischer Strecke auf einem sehr anspruchsvoll gehängtem Slalomparcours bereits früh morgens weiter. Es war hier nicht nur der dritte Lauf zur Thüringenmeisterschaft, sondern auch zugleich die Mitteldeutsche Meisterschaft. Dementsprechend waren mit über 300 Startern das Programm sehr eng getaktet.

Während in der Sommerküche ab 08:00 Uhr mit Kaffee, Kuchen und später auch mit Bratwürsten und Bräteln für das leibliche Wohl gesorgt wurde, waren viele Vereinsmitglieder bei Start, Ziel und Sicherung im vollen Einsatz. Manche hatten nicht nur organisatorische Aufgaben, sondern waren zugleich auch Teilnehmer am Wettbewerb, was eine genaue Koordination nötig machte. Wie gewohnt hatten die Aktiven aber alles im Griff, und jeder konnte sich auf seinen Einsatz auf dem Wasser konzentrieren.

Sportlich konnten sich die Athleten auch gut platzieren. Während Artur Mietsch seine Platzierung vom Vortag halten konnte (allerdings in einem deutlich größeren Teilnehmerfeld), wurde Johannes Backes – der erst am frühen Morgen von einem Schulausflug nach London zurückgekehrt war – in der Klasse der Jugend im K1 22ster. Nur hauchdünn musste Julius Elias Barth sich einem Konkurrenten auf der Heimstrecke geschlagen geben, war aber sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Bei den Erwachsenen siegten Thomas Kühn und Michael Kühn in ihren jeweiligen Altersklassen. Matthias Schunke holte sich hinter Michael Kühn den zweiten Platz. Auch Lea Sophie Barth musste sich diesmal einer Konkurrentin geschlagen geben. Im C1 der Damen siegte diesmal Andrea Herzog, frühere Juniorenweltmeisterin von 2015 und 2017 und Mitglied der Nationalmannschaft im Kanuslalom.

Bei herrlichem Wetter und intensiver Zuschauerkulisse endeten die Wettkämpfe erst kurz vor 19:00 Uhr mit der Siegerehrung.