Alle Beiträge von Peter Sporrer

Strahlende Sonne lacht den Tüchtigen

Am Samstag wurden im Kanupark Markkleeberg die Gruppenmeisterschaften Ost im Kanu-Slalom durch den sächsischen Kanu-Verband ausgerichtet. Bei strahlendem Sonnenschein und 20 °C (das Wasser hatte die Hälfte) konnten die Athleten fast aller Altersklassen auf dem kleinen Kanal ihr Können mit dem der Athleten der anderen Vereine messen.

Gerade im Slalom ist eine gute Vorbereitung im technischen Bereich wichtig. Hier waren wir sehr gespannt, was die vierwöchige Absperrung des Wassers im Mühlgraben in Sömmerda, wodurch auf dem Kanal nicht trainiert werden konnte, für Auswirkungen im Wettbewerb hat.

Trotz dieses Handycaps und der Feier und Auszeichnung bei der Kreissportlerehrung, die am Tag zuvor noch stattgefunden hat, schnitten die drei Athleten vom Kanu-Club Sömmerda e.V. insgesamt sehr gut ab.

So wurde Thomas Kühn in seiner Altersklasse im C1 (Canadier Einer) Zweiter, nachdem er sich im zweiten Lauf deutlich verbessert hatte. Michael Kühn gewann seine Altersklasse – man möchte fast sagen: wie gewohnt – mit überragendem Vorsprung. Mit seiner Doppelpartnerin Bärbel Henschke-Wiesner aus Rudolstadt konnte er sich auch den zweiten Platz im C2 Mixed sichern.

Lea Sophie Barth steigerte sich nach einem schwächeren ersten Lauf deutlich und gewann bei den Damen der Leistungsklasse im C1. Da leider hier nur eine geringe Beteiligung war, lässt sich ihre Leistung vor allem daran messen, dass sie mit ihrer Zeit auch bei den Herren der Leistungsklasse auf Platz 6 gelandet wäre.

Insgesamt ein gelungener Tag mit viel Freude und Sonne sowie guten Ergebnissen.

  

Erfolge beim Ranglistenrennen auf der Ilz

Am Wochenende fand die 47. Internationale Bayerwald Wildwasser-Regatta und das 10. Bayerwald Sprintrennen bei den Wildwasser-Rennkanuten statt. Durchgeführt wurden die Wettkämpfe auf der Ilz zwischen Tittling und Perlesreut. Zwei Kanuten des Kanu-Club Sömmerda e.V. waren dabei, um sich zu messen.

Am Samstag wurden die Läufe für die Classicrennen ausgetragen. Hier zeigte es sich, was die Woche zuvor in Slowenien auf der Soca, einem der schönsten Wildwasserflüsse überhaupt, die mit schönen urlaubsmäßigen- aber auch Trainingsfahrten ausgefüllt war, bewirkt hat.

In dem leider etwas schwach besetzten internationalem Starterfeld konnte Julius Elias Barth sich den Sieg in der Klasse K1 der Schüler C holen. Am späten Nachmittag waren die Erwachsenen dran. Hier gewann Lea Sophie Barth bei den Damen im C1 vor einer Tschechin.

Am Sonntag ging es dann auf die lange Sprintstrecke. Hier konnte Julius Elias Barth mit fast sechs Sekunden Vorsprung seinem Hauptkonkurrenten aus Fulda davonfahren und wurde Sieger. Auch Lea Sophie Barth siegte bei den Damen im C1. Sie freute sich vor allem über die gute Zeit und die sehr gut getroffene Linie.

Das tolle warme Wetter und das blaue Wasser trugen bei allen Teilnehmern und Zuschauern zur guten Stimmung bei und somit waren alle zufrieden.

Unstrut nun sauberer

Wassersportler mit Muskelantrieb sind im allgemeinen und die Kanuten des Kanu-Club Sömmerda e.V. im besonderen sehr umweltbewußt.

So stellten die Kanuten den traditionellen Sonntag-Nachmittag zum Anpaddeln dieses Jahr unter das Motto: Für eine sauberere Unstrut. Hierzu wurde auf der Strecke von Schallenburg bis zum Ausstieg kurz oberhalb des Wehrs in Sömmerda die Unstrut von allem im Wasser treibenden oder an den Ufern hängendem Müll befreit, so wir irgendwie herankamen. Kleinere Müll- und Unratsammelsäcke des Deutschen Kanu-Verbandes (aus recyceltem Material), die jeder Paddler immer dabei haben sollte, kamen dabei ebenso zum Einsatz, wie große Müllsäcke und die Boote selbst.

Ein großes Schlauchboot und acht Paddler halfen kräftig mit und förderten zum Teil erstaunliches aus dem Wasser. Immerhin kamen zwei volle Müllsäcke zusammen (Plastiktüten, Styroporbrocken, Angelschnüre, Flaschen, etc.) ergänzt durch einen Regentonnendeckel und einen vollständigen Autoreifen. Der Frisbee und der sehr gut erhaltene Rucksack wurden nicht entsorgt, sondern werden nach Reinigung ins Kindertraining und für den Transport weiterer Utensilien des Vereins eingesetzt.

Trotz der anstrengenden Arbeit machte es allen viel Spaß, und bei gutem Wetter konnte die Aktion mit dem traditionellen Kaffee und Kuchen, Stockbrot sowie einem Probiergläschen Likör aus den beim Abpaddeln im letzten Herbst gesammelten Früchten in bester Laune abgeschlossen werden.

Die Aktion zu einer saubereren Unstrut wird in den nächsten Wochen weiter fortgesetzt und auch Abschnitte weiter ober- und unterhalb des Bootshauses von groben Müll gereinigt.